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Ich habe Zentralheizung und kein Holz zum Hacken, drum schreibe ich mir meinen Frust von der Seele. 

Kennt ihr auch Menschen die nicht mehr gebraucht werden, die wegrationalisiert wurden und weil man sie nicht kündigen kann, traktiert werden und fertig gemacht werden? Das ist so eine Geschichte die Euch sicher nie passieren wird, bestimmt nicht, oder habt ihr doch schon hin und wieder mal Geburtstag gefeiert?

 

Alter: 54
 


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Zu viel Gefühle

hatte heute wirder zuviel davon, so viel das sie überkochten und mich fast lahm legten . ich sah die ganze nacht lang, diese menschen hilflos im bett liegen, konnte nichts tun, nicht mal zuhören. jetzt heisst es auch noch - no handshake - damit sich die bakterien nicht mehr so gut übertragen. bin ich jetzt ganz entmenscht? muss ich jetzt nur noch funktionieren?sollten daten aufnehmen, nummern und wollte nur bei den menschen sein, ihnen bestehen. dafür sei keine zeit, das ist wofür du hier nicht zuständig bist.

darf ich überhaupt schreiben von all den einzelschicksalen denen ich tag für tag begegne? diese sogenannte datensicherheit macht mich zu einem kleinen nsa-ler zu einem spion der viel weiß aber nix mehr sagen darf. drum weiß ich ja soviel. nur eigentlich weiß ich garnichts. nicht hat man mir offiziell zugetragen, informationen bekommen ich keine. nur eines funktioniert so gut bei uns: der flurfunk. 

25.7.14 18:35, kommentieren

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Ungebraucht - oder warum ich mich überflüssig fühle

Arbeitsprotokoll

Montag 3.2.2014
Lagerumbuchungen


Mittwoch 5.2.2014
neue Passwörter und PC neu konfiguriert
9 - 11 Uhr
Lagerumbuchungen
Zurück nach den guten alten Programm erkundet besonders in Hinblick auf Artikelstammdaten
Danach, Nix zum tun

Donnerstag bis Freitag
Nix zum tun,

Montag 10.2
7.00 Uhr
Keine Aufgaben, keine Info nichts.
7.30 mache eine Runde ins Lager.. zum Einkauf und wenn es nichts neues gibt auch noch zum BR... kotzt mich schon wieder an der Laden

Nix zum tun
15.00
Feierabend


Mittwoch 12.2
7.00 sitze wieder alleine im Büro. Keine Info keine Mails. .. nur meine stupide Arbeit

Montag 17.2
7.00 sitze alleine im Büro. Keine Info keine Mails ... nur meine Arbeit. Keine Ahnung ob die Arbeit richtig oder falsch ist. Ich bekomme keine Informationen. Für mich ist die Arbeit falsch denn es fehlen div. Kennziffern wie Beschaffungszeit und Umschlag-Häufigkeit. . Habe ein Memo auf Papier verfasst das ich heute an D. schicke. Habe es erst mal heim zu mir geschickt.

Mittwoch 19.2.
7-15.00 ganz normal, sehr ruhig. Morgens eine Panikattacke aus freiem Himmel. Tavor genommen. Dann ging es mir bald wieder besser. Nach einem Spaziergang.
11.00 I. taucht auf und informiert sich was ich hier Tue.
13.00 nach dem Mittagessen kurz mit M. vom BR gesprochen und sie informiert.
Kaum war ich oben kommt mein Chef und macht einen auf schön Wetter. Noch ca. bis 30.4 im Einkauf dann evtl. 60 % Einkauf und 40 % Buchhaltung. ...
Kotzt mich schon wieder an so eine unausgegorene Scheiße.
Dienstschluss pünktlich!

Donnerstag 20.02. 2014
6.45 Ganz normaler Dienst. Keine Email keine Info. Arbeite still vor mich hin. Das Lager befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Praktisch 70 % der Bestände sind falsch. Viele Leichen und Materialien die seit Jahren nicht mehr gebraucht werden. Viele Artikel mit immensen Überbeständen. Jährliche Kosten im 6 stelligen Bereich, und mein Lager war unwirtschaftlich?




Montag 24.2.2014
Ganz normaler Dienst von 7 bis 15.00 fast normal. Mein Internet funktioniert nicht mehr. EDV an gemailt. Chef der EDV informiert mich das solle so sein an meinem PC. Ich soll mich an meinen Chef wenden. Kindergarten. ..kurze persönliche Infos von D. am Morgen. Sonst wie immer null Infos null Anrufe null Email. Werde maximal geschnitten und so gemobbt.
Lager ist total chaotisch. Geldverschwendung wohin das Auge reicht. Unfassbar. ..
Mein letzte Woche eingereichter Urlaub ist unbearbeitet und noch nicht genehmigt.
Bisher habe ich auch noch keinen Termin für ein Wiedereingliederungs-Gespräch. Soll ich selbst einen Termin machen?

Mittwoch 26.2.2014
Ganz normal Dienst ab 7.00 Uhr. Wie immer Null Info. Gegen 10 gehe ich mal hoch zum D. Kurze Besprechung. Ich erfahre das ich bis zum Ende April beim Einkauf das Projekt Lager betreuen soll. Ab Montag 3.3 wieder ganz normaler Dienst im Einkauf. E. bleibt aber mein Chef. Alle Anträge etc. gebe ich jetzt zusätzlich per Email an beide Herren ab. Werde meine erste Arbeit wahrscheinlich pünktlich schaffen.
Ich werde jetzt Springer in der Verwaltung. Das bekomme ich per Mail mitgeteilt. Ein Gespräch findet nicht statt. Das ganze mal wieder als Hospitation. Weiter Einzelkämpfer in einem Unternehmen mit 2000 Mitarbeitern

Montag 3.3.2014


7.00 bis 12.30 Datenpflege wie immer Ruhe und null Informationen.
10.30 - 11.00 Sehtest brauche ein BAP-Brille
E. per Mail informiert wg. Gehalt Februar, keine Antwort erhalten. Es war doppelt auf meinem Konto, kein Nichts kein gar nichts, hätte besser die Schnauze gehalten
13.30 bis 15.30 neues Projekt Daten löschen im Einkauf

Dienstag 4.3.
6.45 Dienstbeginn wie immer keine Informationen oder Mails oder Antworten.
8.30 D. teilt mir mit mein Arbeitsplatz würde ab nächsten Mittwoch durch eine andere Abteilung belegt. E. per Mail informiert.
Mache weiter Datenpflege ein stumpfsinniger und völlig sinnloser Job.
10.30 D. kommt rein und informiert mich mein Büro bleibt bis Mai so. 30 Sekunden später ist er wieder raus aus dem Büro. Habe ich die Krätze oder warum kann man mit mir nicht mehr in ganzen Sätzen sprechen?
Der Rest des Tages verlief ruhig, sehr ruhig null Informationen, null Emails, null dienstliche Telefonate. Feierabend gegen 16.00

Mittwoch 5.3.2014
6.45 Dienstbeginn wie immer keine Informationen oder Mails. Arbeite still vor mich hin. Werde von allen Seiten ignoriert oder geschnitten.

Dienstag 11.3
Bekomme einen riesigen Berg Arbeit auf den Tisch. Panikattacke. .
10.00 melde mich Krank und fahre zitternd heim
Dort brauche ich eine Tavor um mich zu beruhigen.

Mittwoch 12.3
Ab jetzt muss ich auch noch den stumpfsinnigen Scheiß in der Patientenverwaltung machen. Immerhin sind die Kolleginnen sehr nett zu mir.

Do und Fr
Keine einzige Mail und keinen Anruf bekommen. Werde zu 100% geschnitten
Freitag 14.3
13.00 I. wollte sich bei mir melden. Sehe aus dem Fenster wie er ins Wochenende fährt. Fühle mich verarscht und nicht für ernst genommen.

Mo 17.3
Mache Daten für Kollegen fertig. 2 Wochen 3000 Datensätze und keine Reaktion kein Danke. Nichts. Am Freitag den 14. schrieb ich eine Mail an D. und R., keine Reaktion. Wann soll ich was tun?

Dienstag 18.3
Keine Info bekomme Arbeiten aus dem Lager die schnell fertig sein sollen. Weder A. noch D. sind im Haus. Mit K. rätseln wir rum was die Abkürzungen zu bedeuten haben. So setzte ich mich an diese Arbeit die weder richtig vorbereitet ist noch schnell zu erledigen.Hilfe bekomme ich von keiner Seite.

Mittwoch 19.3.
Immer noch keine Zeitinfo.Wann ich was tun sollte. Im Lager ist totales Chaos, so eine Organisation habe ich noch nicht gesehen. Versuche die Daten ohne jegliche Hilfe zu sortieren. Keine Info von D. oder R.

Montag 24.3.2014
Erst die Überlieger in der Patientenverwaltung gemacht. Dann musste ich da raus, man wollte eine Übergabe oder so ähnlich machen. Kein Arbeitsplatz für mich vorhandenen. Dann habe ich noch Restarbeiten Lager erledigt und die Ergebnisse bzw. Unklarheiten mit dem Lagerleiter im Lager besprochen. D. informiert ab 11.30 bis 15.00 hatte ich keine Arbeit mehr und daß so rum. Ich schrieb eine Mail damit ich etwas zu tun habe.

Dienstag 25.3.2014
D. schickt mir eine Liste mit 15.600 Datensätzen. Eine kurze Besprechung, ca.5 Minuten und dann sitze ich alleine damit herum. Ich suche nach Lösungen und wende mich nach Stunden erstmals an die Edv-Abteilung. Bisher, kurz vor 15.00 keine Reaktion.

Donnerstag 27.3

Tage später finde ich alleine eine Lösung, intererssiert sich niemand dafür, der Weg ist meiner keine Dokuentation, alles landet sowieso bloß im Reisswolf

April

Stumpfsinnige Arbeiten, werde mehr und mehr isoliert, und das über Wochen.  Bin unfähig zum Schreiben.

 

28.05
Ich stumpfe immer mehr ab. Die stupide und extrem langweilige Arbeit, die Politik der Null Informationen, null Email null Anrufe macht mich immer müder. Niemand nimmt Notiz von mir wenn ich komme oder gehe, ob ich arbeite oder nicht spielt keine Rolle. In eine Arbeit habe ich einen kleinen Fehler, absichtlich, eingebaut, es interessiert sich niemand dafür. Bekomme keinerlei Feedback. Es liegt Arbeit für bestimmt 4 Wochen im Büro, soll ich mich jetzt unter Druck setzen lassen? Ich lasse es lang angehen. Mein Status ist und bleibt ungeklärt, soviel steht fest: Ich gehöre der Personalabteilung an, hab ich erfahren als ich meine Gehaltsabrechnung studierte. Gesagt hat man es mir bisher nicht. Chef ist Herr E. oder Frau O. Ich arbeite wechselweise für den Einkauf und für die Finanzverwaltung insbesondere für die Patientenverwaltung. Dort tippe ich die Abrechnung der externen Kooperation in unser System, das nach 7Jahren immer noch inkompatibel zum System in Hannover ist. Eine schwachsinnigere Arbeit ist kaum vorstellbar. Alleine in einem Büro ohne Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen. Es ist ruhig, nur die Gedanken in meinen Kopf kreisen unentwegt.

2. Juni
Ich bin unwillkommen. Gebe die eingegebenen Datensätze bei Frau F. ab und spüre wie unwillkommen ich bin, kaum eine Minute und ich bin wieder alleine im Büro. Keine Kommunikation ist erwünscht, eine andere Kollegin Frau K. schlägt mir die Tür vor der Nase zu. Sagt kein Wort. Halte es kaum noch aus. Werde ich mich krank melden?

3.Juni
Keine Informationen, keine Emails arbeite für Patienten Verwaltung und Einkauf. Kein Feedback nichts.

4. Juni
Wie 3.6. .
Einsamkeit, ist wie ein Regen...denke an Rilke

5. Juni ich bin fertig, gehe mal wieder raus. Halte es kaum noch aus.
Magen- und Kopfschmerzen draußen ist mal Regen und mal Sonne. Lebe auf. Treffe alte Kollegen, Gespräche die mich aufbauen.
Letzte Woche sind viele im Büro umgezogen. Alle Türen wurden neu beschriftet, außer meiner. BIN UNSICHTBAR und unnütze? ?? Macht mich traurig.

24 . Juni
Bin wieder im Büro, weder die überzähligen Möbel sind entsorgt, noch das Schild an der Bürotür ist erneuert. Auf Deutsch, es ist nichts passiert und es soll wohl so weiter gehen wie bisher. Schon nach wenigen Minuten stellt sich wieder dieses sinnlos Gefühl ein, habe Schmerzen in der linken Brusthälfte. Das persönliche Eigentum meiner imaginären Büro-Nachbarin ist verschwunden oder liegt im nicht entsorgten Müll, auch ein sehr trostloser Anblick. In 16 Tagen Urlaub habe ich genau eine persönliche Email bekommen. Immerhin meldet eine Kollegin die auch so gemobbt wird nichts neues und bestellt viele Grüße. Das ist ein Gefühl so ungebraucht zu werden, heule still vor mich hin.

Mittwoch 25.Juni

erfahre im Flurfunk, hinter vorgehaltener Hand, Mein imaginäre Kollegin sei gestorben, nähers erfahre ich erst durch verschiedenes nachfragen bei Kolleginnen und Kollegen. Ich teile das Büro und werde als letztes informiert. Das ich sehr traurig bin, das ist allen egal. Sie sind traurig ich, ich kannte sie doch garnicht. was für eine dumme vorstellung



Montag 30.06.2014
Heute keine Eingabe, das erfahre ich auch erst nach Nachfragen. Keine Antworten auf Emails vom Freitag. Also habe ich nichts mehr zu tun. Meine Urlaube angemeldet und aufgeräumt und jetzt ist es 9.00 Uhr und es gibt nichts mehr zu tun. Lt. Zeitmanagement muss ich heute bis 15.45 bleiben um ein ausgeglichenes Konto zu haben. Ich fühle deplatziert und schlecht. Meine gute Laune ist verschwunden. Wie soll ich diese Einsamkeit nur wieder überstehen?

Dienstag den 1.7.2014
Genau wie gestern, keine Info keine Arbeit. Sitze alleine im Büro und bin mir selbst überlassen. Kein Anruf, keine Emails, kein Nichts kein garnichts! Einsam hocke ich im Büro und hänge meinen Gedanken nach.

Mittwoch 2.7.14
Jetzt also Patientenverwaltung. ..
außer das ich die ganze Woche da arbeiten oder helfen, wo ist da eigentlich der Unterschied, soll ist alles unklar. Werde ich ausgeliehen, wer ist jetzt Vorgesetze/r, wie lange soll das jetzt so gehen, wann bekomme ich einen festen Arbeitsplatz, welche Arbeiten soll ich machen, bekomme ich eine Einweisung oder darf ich nur noch Hilfstätigkeiten machen, nehme ich Kollegen eine mögliche Stelle weg (siehe Med. Doku.), ist diese Aktion mit dem BR abgestimmt?, werden solche Umsetzungen jetzt immer einfach so und ohne Unterstützung durch den BR besprochen und dann durchgeführt? Ist dies "nur" eine Springer-Tätigkeit? Seit wann bin ich eigentlich Springer oder bin ich weiterhin "Dauer"' Hospitant, dessen Arbeitsplatz weiter ungeklärt bleibt?

Montag 07.07.2014
Ich kam rein, das Türschild wurde mal wieder geändert, es wurde auf Allgemeine Raumnutzung geändert, natürlich ohne meinen Namen (Persona non grata?) zu erwähnen. Wie immer, kein Info, keine Mails, keine Telefonate. Habe mich für Mittag wg. Krebssvorsorge schriftlich abgemeldet und Mails verschickt.
Das Büro kommt mir heute wieder wie eine Einzelzelle vor, denke an Duisburg die Isolation,die Schmerzen und die vielen Operationen habe das überlebt um schon wieder geächtet zu werden.

Dienstag
Nur gearbeitet, wenn man nicht nachdenkt geht es so gerade.

Mittwoch 9.7.2014
Jetzt auch noch stationäre Patienten. Die Einführung war lausig. Zwischen zwei Telefonaten ein wenig Einführung. Versuche es ein wenig, was soll in 11/2 Stunden auch funktionieren. Mittagessen dann eine Konferenz wie immer der Horror für mich. Schweißausbruch und beginne Panik zu bekommen. Halte es mit Macht aus. Nach Stunden geht es. Kollegen aus dem Arbeitsschutz direkt neben mir bekommen nichts mit und plappern einfach weiter. Der Pflegedirektor gibt mir aufmunternde Augenblicke und ein Glas Wasser. Ein Mensch.

Donnerstag 10.7.14
Bin unausgeschlafen und fühle mich schlecht. Weiß noch nicht ob ich gehen soll. Es ist heiß heute und soll noch heißer werden. Panikattacke krank gemeldet per Email, bin heim gefahren.

Freitag 11.07
Ein recht guter Tag, wäre perfekt wenn der gestrigen Tag nicht als Minus-Stunden sondern als das was es ist, als krank aus dem Dienst gegangen. Kindergarten. .. ständig diese kleinen Sticheleien. Gehe innerhalb der Karenzzeit ins Wochenende, habe schnell gearbeitet und auch alles geschafft.

 

 

Das Bild von Frankfurt weil mir meine Situation genau so seelenlos und bedrohlich vorkommt wie meine Situation



25.7.14 16:34, kommentieren